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05.07.2006

Fachvortrag "Durch Licht wird Ort zum Raum"

redaktionell


Fasskeller Schloss Wackerbarth Radebeul
Architekten:
h.e.i.z.Haus | Architektur.Stadtplanung | Partnerschaft | Dresden
www.heizhaus.de
Lichtplanung:
a.t.c LICHT
Foto:
Lothar Sprenger
Dolmetscher des Lichts

Haben Sie schon einmal Architekten und Elektroplanern zugehört, wenn sie über die Beleuchtung eines gemeinsam zu planenden Gebäudes diskutieren?
Der Architekt spricht von räumlicher Wirkung, Blickbeziehungen, Kontrasten, Außenwirkung, Materialien und Farben, tageszeitlich abhängigen Stimmungen u.v.m., der Planer dagegen redet über Beleuchtungsstärke, Wartungsfaktor, Anschlussleistung, Lebensdauer, Normen, Energieeffizienz und Kosten.
Zwei Seiten einer Medaille, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Um eine optimale Beleuchtungsanlage zu schaffen, müssen beide Seiten jedoch gekonnt vereint werden. Viele neue Produkte und Anbieter drängten in den letzten Jahren auf den Markt, die Modetrends überschlagen sich und die Technik entwickelt sich ungebremst weiter. Also fungieren wir Lichtplaner nicht nur als Dolmetscher zwischen Architekten und Planern, sondern zunehmend auch als Pfadfinder durch das dunkle Dickicht des Beleuchtungswaldes. In den 13 Jahren, in denen a.t.c LICHT Beleuchtungsanlagen plant und realisiert, haben wir uns aber auch oft gefragt, warum dieses Fachwissen nicht noch viel stärker im privaten Bereich genutzt wird. Lichtplanung ist mehr als "Lampen" aussuchen und berechnen "ob das Licht reicht". Sie schützt sie vor Fehlkäufen, vervollkommnet Ihre Räume, weckt Emotionen. Erst durch Licht wird Ort zum Raum.

Ort:
Dresden, DREWAG - Treff
Termin:
05.07.2006 18 Uhr
Anmeldung:
0351/ 860 44 44

29.09.2005

Treuen: Einweihung des Martin-Luther-Hauses

redaktionell


Am Sonntag wurden die Kindertagesstätte mit Mehrzwecksaal mit einem Gottesdienst feierlich eingeweiht.
Die hohe Teilnehmerzahl zeugte vom regen Interresse an dem modernen, organisch geformten Bau. Als Lichtplaner sind wir mit dem fertigen Ergebniss sehr zufrieden und freuen uns über die warme Atmosphäre der Räume. Die speziell für das Bauvorhaben entworfenen Leuchten integrieren sich zurückhaltend in die Rundungen und Schrägen der Architektur.
Weitere Fotos können unter folgenden Homepage-Seiten angesehen werden:
www.kirche-treuen.de/kindergarten/
www.kirche-treuen.de/galerie/

03.07.2005

Neues Service-Zentrum in anprechendem Licht

redaktionell


Das neueröffnete Service-Zentrum der Werragas in Bad Salzungen erhielt durch sein einzigartiges, sternförmig angeordnetes Beleuchtungssystem ein unverwechselbares Antlitz. Die Lichtplanung stellte durch die Eigenschaften der zylindrischen Baukörper aus Glas ohne seitliche Reflektionsflächen, tagsüber mit hohem Tageslichteinfall, nachts mit dunklen, vertikalen Glasflächen, eine Herausforderung dar. Die Beleuchtungsanlage wurde für unterschiedliche Anforderungen konzipiert:

  1. lichttechnische Unterstützung bei trüben Tageslichtverhältnissen in entsprechender Raumtiefe für die Grundbeleuchtung
  2. Grundbeleuchtung mittels warmen Kunstlicht bei Nacht
  3. variables Präsentationslicht
  4. Arbeitsplatzbeleuchtung
  5. Wegleitsystem
Lichtkonzept bei Tageslicht
Lichtkonzept bei Nacht
Simulation Nacht
Haupteingang
Empfangshalle
Blick in den Konferenzraum

03.07.2005

Neues Werragas-Service-Zentrum eingeweiht

Auszug aus Südthüringer Zeitung


BAD SALZUNGEN - " Der Neubau ist mehr als ein Gebäude, mehr als ein Dach über dem Kopf, er ist beseelt", sagte Wolfgang Tümmler gestern zur Eröffnungsfeier des Werragas-Service-Zentrums in der Bad Salzunger August-Bebel-Straße. ...

...Der technische Geschäftsführer des Energieversorgers erklärte den geladenen Gästen, dass diese Seele des Hauses aus den Tugenden Pioniergeist und Teamgeist bestehe. "Beide haben uns heimgesucht und so konnten wir den Neubau angehen." Eine bloße Renovierung des alten Verwaltungsgebäudes hätte nicht viel verbessert. Das 70 Jahre alte Gebäude habe aus maroder Bausubstanz bestanden. Als i-Tüpfelchen der 2,5 Millionen Euro teuren Investition nannte er das Service-Zentrum. Der in Form einer liegenden Acht konzipierte Bau besteht überwiegend aus Glas und soll einen alten Gasometer darstellen. .....

....." Hier ist ein Gewinn für Bad Salzungen entstanden", war sich auch Friedrich Krauser sicher. ..."

(Auszug aus Südthüringer Zeitung ,hier nachzulesen)

07.05.2003

Nachlese: EUROLUCE MILANO 2003

redaktionell


Die Wiederentdeckung des emotionalen Faktors LICHT
Ein ganz persönlicher Rückblick auf die Messe EUROLUCE MILANO vom 9. bis 14. April 2003

Traditionell sieht sich die Mailänder EUROLUCE gern als Trendsetter für den Leuchtenmarkt, insbesondere den des dekorativen Lichtes. Als Lichtplaner waren wir sehr gespannt, welche Zeichen sie im augenblicklichen, auch für die Lichtbranche nicht ganz einfachen wirtschaftlichen Umfeld setzt. Dabei waren die Erwartungen nach den eher ernüchternden Eindrücken der vorangegangenen Messen EUROLUCE 2001 in Mailand sowie LIGHT & BUILDING 2002 in Frankfurt eher gedämpft.
Beide Messen wurden von einem eindeutigen Trend bestimmt - dem reinen beleuchtungstechnischen Aspekt des Lichtes und seiner Umsetzung in lineare und flächige Strukturen, eingebettet in Aluminium- oder Edelstahlprofile und verdeckt durch Kunststoffe aller Coleur. Auf diesen vermeintlichen Zug der Zeit sprangen dann zu allem Überfluß auch noch Hersteller auf, deren "Innovationen" das fehlende licht- und elektrotechnische Know How deutlich anzusehen war.
Im Vorjahr konnte man dann verstärkt Versuche bewundern, den emotionalen Aspekt des Lichtes nachzubessern. Dazu mußten Farblichtsteuerungen oder sogenannte dem Biorhythmus oder dem Tageslichtverlauf folgende Lichtfarbumschaltungen ebenso herhalten wie farbige Folien und bunte Leuchtstofflampen.
Um nicht mißverstanden zu werden - die beschriebenen Trends bieten uns Lichtplanern eine Reihe neuer interessanter Möglichkeiten der Lichtgestaltung - es kommt nur, wie so oft, auf die Dosis an. Unabhängig davon verstärkte sich die Gewissheit, dass es noch andere Lösungsansätze geben muß.

Wir waren deshalb sehr erfreut, auf der diesjährigen EUROLUCE eine gewisse Rückbesinnung auf die traditionellen Stärken bei vielen Ausstellern festzustellen. Jahrhundertealte Erfahrungen der Glaskunst wurden ebenso wie Erfahrungen aus den letzten Jahren mit neuen Verfahren der Kunststoffverarbeitung und der Oberflächenbeschichtung in neue Produkte umgesetzt. Auch Weiterentwicklungen auf dem Sektor der Leuchtmittel und der Vorschaltgeräte führten zu entsprechenden Lösungsansätzen. Verstärkt waren organische Formen, selbst bei eher technischen Leuchten, zu entdecken.

Folgende Auswahl soll nur einen kleinen Eindruck von der Vielfalt der neuen Produkte vermitteln.

Gesehen bei Artemide - die zu Licht gewordene Alvaro Aalto - Vase als komplette Leuchtenfamilie logico.
Ebenfalls ein Entwurf von Michele de Lucchi, hier in Zusammenarbeit mit Huub Ubbens entstanden eine Variante des ewigen Themas Kugelleuchten - Die Leuchtenfamilie castore, bestehend aus Steh-, Tisch- und Pendelleuchten unterschiedlicher Kugeldurchmesser
Venus - Eine Wandleuchte als Skulptur. Schlichte Materialien wie Preßglas und polierter Edelstahl wurden raffiniert zu einer ausdrucksstarken dekorativen Leuchte vereint. Mit der breiten Auswahl an verfügbaren Bestückungen bis hin zu QT32 250W einerseits und der TC-T 42W andrerseits zeigt sich die Firma Luceplan auf der Höhe der Zeit.
Erste Preise konnte bereits die ebenfalls bei Luceplan gesehene Biodomestic erringen - nicht so sehr eine Leuchte, sondern eher ein elektrifiziertes organisches Gebilde, das auch Licht abgibt. Neue Materialien, wie semitransparentes Polyurethan für das Gehäuse und opales Polycarbonat für den Diffusor, wurden kombiniert mit elektronischem Vorschaltgerät und Kompaktleuchtstofflampe. Dabei konnte auf Erfahrungen vergangener Jahre z.B. mit den Produkten von Ross Lovegrove zurückgeriffen werden. Es entstand eine modulare Leuchte mit integrierten elektrischen Anschlüssen, die sich organisch in jede Ecke des Hauses fügen kann, koppelbar ist und die Möglichkeit bietet, als Verlängerungskabel für weitere elektrische Verbraucher, wie CD-Player oder Notebook, zu dienen.
Die neuen T5-Ringlampen wurden von einigen Herstellern genutzt, um flächige Leuchten ohne Ecken und Kanten zu schaffen. Auch diese organisch geformten Leuchten nutzen die Möglichkeiten, Farbakzente in den Raum zu bringen oder indirekte Deckenaufhellungen zu integrieren. Als Beispiel sei hier stellvertretend die Familie Scan von Wever & Ducré gezeigt.
Um den Bogen wieder zu schließen, sei zu guter letzt noch das Beispiel für Lichtemotion Pur genannt, der Messestand von AQUA CREATIONS. Die Lichtskulpturen von Ayala Serfaty begeistern wohl jeden, der sich mit dieser Materie befaßt. Hier zeigt sich die große Kraft, die in dieser so unendlich vielgestaltigen Materie Licht liegt, in beeindruckender Weise.

07.05.2003

Neues Licht nach der Flut

redaktionell


Dresden.
Der in den Kasematten der Brühlschen Terrasse etablierte Studentenclub "Bärenzwinger" tauchte Ende April nach den Flutschäden von 2002 wieder auf.
Die Gewölbe des Clubs waren im vergangenen August zunächst von der aus allen Gullys drückenden Weißeritz geflutet worden. Tage später stieg die Elbe im Bärenzwinger bis zu einem Pegel von 2,80 Metern. Insgesamt hatte die Flut an den beiden Tonnen, dem Hof und den Toiletten einen Schaden von rund 380 000 Euro verursacht.
Die Arbeiten zur Wiederherstellung umfassten die Neuverlegung sämtlicher Medien einschließlich einer neuen Heizungsanlage und Lüftung. Die Glasfassaden und die Fußböden wurden erneuert. Sache der Clubmitglieder selbst war die Aufarbeitung der verbliebenen Inneneinrichtung (Möbel usw.) und der Einbau der neuen Veranstaltungstechnik.
Für die Erneuerung der Beleuchtungsanlage erarbeitete a.t.c LICHT ein Lichtkonzept. Dabei wurde in Abstimmung mit dem Nutzer versucht, die historische Substanz unter Hervorhebung architektonischer Besonderheiten herauszuarbeiten.
So erhielt zum Beispiel die freigelegte alte Schmiedeanlage über dem Brunnen durch tiefliegende Strahler eine Akzentuierung.
Die Wölbung und Struktur der zwei Sandsteintonnen wird durch Schrägstrahler betont. In der doppelten Sonderausführung erhellen sie einerseits das Tonnengewölbe und dienen anderseits als Galerie- und Tischbeleuchtung.
 
Im Innenhof wird das historische Gemäuer durch linienförmige Bodeneinbauleuchten mit warmem Xenonlicht hervorgehoben. Dadurch entsteht eine angenehm gedämpfte Atmosphäre, die in lauen Sommernächten zum Verweilen einlädt.
 
P.S. Übrigens ist laut dem Club Bärenzwinger jeder Besucher herzlich eingeladen, sich von der sinnvollen Verwendung der eingegangenen Flutspenden zu überzeugen. (www.baerenzwinger.de).